5.Berufsinformationsabend am Adalbert-Stifter-Gymnasium

Berufsinformationsabende haben am Adalbert-Stifter-Gymnasium seit 2008 Tradition. Alle zwei Jahre sprechen ehemalige Schüler, Eltern, engagierte Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, dem Hochschul-, dem Schul- oder dem sozialen Bereich über ihre Erfahrungen mit Studium und Beruf. Die über 200 Schülerinnen und Schüler der Q11, der Q12 und heuer das erste Mal auch der zehnten Klassen hatten die Gelegenheit, sich mit dem Thema „Berufswahl“ hautnah auseinanderzusetzen und Antworten zu bekommen. Was mache ich nach dem Abitur? Stimmen Erwartung und Realität überein? Stellt sich nach dem Abend die Erkenntnis ein, dass der angestrebte Wunschberuf doch nicht der richtige ist, haben die jungen Leute bereits in einem frühen Stadium die Möglichkeit, nach Alternativen suchen.

Die Fachschaft Wirtschaft und Recht organisiert unter der Federführung von StDin Cornelia Zwirner in enger Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat und unter Einbeziehung eines Großteils des Kollegiums den Berufsinformationsabend.

Schulleiter OStD Kraus hob bei der offiziellen Begrüßung die große Bedeutung der beruflichen Orientierung in der heutigen Zeit hervor. Es sei wichtig, dass man nicht bis nach dem Abitur warte, um sich Gedanken über den beruflichen Werdegang zu machen. Ein herzliches Dankeschön sprach er den ca. 40 Referenten aus, die sich bereit erklärt hatten, berufliches Wissen an die Jugendlichen weiterzugeben. Es sei nicht selbstverständlich, nach einem langen Arbeitstag noch drei Stunden lang den Schülerinnen und Schülern des Adalbert-Stifter-Gymnasiums Rede und Antwort zu stehen.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch vier parallel stattfindende Eingangsreferate:

  • Wolfgang Schlöglhofer (Johannes-Kepler-Universität Linz)
  • Fabian Rümler („hochschule dual“)
  • Maria Gretzinger (Hochschule Deggendorf)
  • Karin Rothofer (Freiwilliges Soziales Jahr)

Im Anschluss daran konnten die Schülerinnen und Schüler in drei Durchgängen zu je 45 Minuten bei den Referenten Berufsinformationen und Berufsideen aus erster Hand erhalten:

  • Silvia Heininger (Leiterin der Berufsfachschule für Krankenpflege, Klinikum Passau)
  • Gabriele Brandstetter (Psychologie)
  • Günter Kuppler (Medizintechnik)
  • Ulrike Hierl (Pharmazie)
  • Roland Biebl (Ausbildungsleiter der ZF Friedrichshafen AG, duales Studium)
  • Jonas Färber (ZF Passau, Maschinenbau)
  • Philipp Donath (Architektur)
  • Dr. Hans Bulicek (Bauingenieurwesen)
  • Roman Färber (Wirtschaftsingenieur)
  • Karl Götzer (Ingenieurwesen)
  • Kristin Wendler (Richterin am Landgericht Passau)
  • Brigitte Mörtlbauer-Ruhland (Geschäftsleiterin der Staatsanwaltschaft Passau)
  • Wolfgang Lampelsdorfer (Redaktionsleiter der PNP)
  • Dr. Boris Röhrl (Kommunikationsdesign)
  • Dr. Martin Kreuzer (Lehrstuhlinhaber für Mathematik an der Universität Passau)
  • Christoph Metten (Diplominformatiker vom Rechenzentrum der Universität Passau)
  • Franz Fisch (Informatik)
  • Roland Geyer (Chemie)
  • Dipl.-Kfm. Christian Just (Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsforums der Region Passau, BWL)
  • Stephanie Fichtl (InnoRivers-Internationaler Innovations- und Ideenraum)
  • Johannes Niekrawitz (Agentur für Arbeit, Studienfinanzierung und BAföG)
  • Magdalena Haas (Stadtsparkasse Passau)
  • Claudia Hepp (Personalamt der Stadt Passau, mittlerer und gehobener Dienst)
  • Bernadette Hackauf (Berufsakademie Passau)
  • Claudia Kufner und Dr. Simone Sammer (Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz))
  • Dike Attenbrunner (Sozialpädagogik)
  • StD Thomas Carl und StRef Matthias Spiegelsperger (gymnasiales Lehramtsstudium)
  • Susanne Bulicek (Rektorin der Grundschule Salzweg)
  • Christina Zwirner (Lehramtsanwärterin, Grundschullehramt)
  • Rainer Herrmann (Bundeswehr)
  • Andreas Samböck (Polizei)
  • Carmelo Ramirez (Bischöfliches Ordinariat Referat Weltkirche, freiwilliger Dienst im außereuropäische Ausland)

„Für mich und hoffentlich auch für die Schüler ist dieser Abend etwas Besonderes“, sagte StDin Zwirner. Auch wenn es ein sehr langer Abend für alle Beteiligten war, so war dieser doch geprägt von interessanten Gesprächen. Gerade in der heutigen Zeit braucht man für die eigene Berufswahl neben Enthusiasmus und Freude für künftige Tätigkeiten vor allem auch exakte Kenntnisse über die Anforderungen, die für die jeweiligen Berufsfelder gefordert werden.

Text: Cornelia Zwirner, StDin

Bild: Heidrun Berger-Asen