„Englisch = ein Muss“ – „Französisch = ein Plus“

So lautet das Credo von Karl-Heinz Jopp-Lachner in seinem Vortrag für die Schülerinnen und Schülern unserer 10. Jahrgangsstufe. Der Akademische Direktor an der Philosophischen Fakultät und Leiter des Sprachenzentrums der Universität Passau informierte dabei über den Stellenwert des Französischen in Studium und Beruf.

Zunächst ging er von Bekanntem aus, etwa der Tatsache, dass Frankreich das weltweit beliebteste Urlaubsland und bekannt für sein Savoir-vivre ist. Vor allem aber verwies er auf knallharte Fakten, die dafür sprechen, dass vertiefte Kenntnisse der französischen Sprache in der heutigen Zeit von enormer Bedeutung sind. Die durch Statistiken gestützten Tatsachen sind hierbei eindeutig:

Französisch

  • ist als Weltsprache zu sehen, die von etwa 200 Millionen Menschen insgesamt auf fünf Kontinenten gesprochen wird,
  • ist die zweithäufigste erlernte und die im Internet am dritthäufigsten verbreitete Sprache,
  • erleichtert wesentlich das Erlernen weiterer Sprachen, wie etwa Italienisch, Spanisch oder Portugiesisch,
  • ist die Sprache unseres direkten Nachbarn, mit dem uns nach einer konfliktreichen Vergangenheit seit 60 Jahren eine enge Freundschaft verbindet, die es zu pflegen gilt,
  • ist die Sprache unseres wichtigsten Handelspartners, was für alle die, die sie sprechen können, einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bei der Arbeitssuche bietet, gerade auch wenn sie sich für ein Studium im Bereich der Wirtschafts- oder Ingenieurwissenschaften entscheiden.
  • ist eine Sprache, die somit auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt erhöhte Chancen bietet, auf dem gilt: „Englisch = ein Muss – Französisch = ein Plus.“

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die vertiefte Kenntnis der französischen Sprache zusätzliche Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnet und wie jede Fremdsprache eine Möglichkeit darstellt, die eigene Welt etwas größer zu machen.

Ulrike Woipich