Fünf Tage Spaß im Schullandheim Habischried

Jeder hatte sich schon seit langem auf die Fahrt zum Schullandheim Habischried gefreut. Als es endlich losging, waren wir alle so aufgeregt, dass wir im Bus kaum stillsitzen konnten. Nach der Ankunft in Habischried bei Deggendorf stürmten wir sofort in unsere Zimmer und packten unsere Sachen aus.

Mit dem Wetter hatten wir Glück, denn als wir nachmittags zu unserer Wanderung zum Teufelstisch aufbrachen, war draußen eine wunderschöne Winterlandschaft mit viel Schnee zu entdecken. Es stellte sich heraus, dass Teufelstisch der Name einer sonderbaren Felsformation war, an der der Teufel der Sage nach einmal gegessen und seine Spuren hinterlassen haben sollte.

Am nächsten Tag hatten wir allerdings etwas Pech mit dem Wetter, denn es regnete den ganzen Tag über, so dass wir unseren Plan mit dem Schlittenfahren auf Mittwoch verschieben mussten. Trotzdem ließen wir uns den Spaß nicht verderben. Nach einem Vormittag, an dem wir Klassenregeln erarbeiteten, verbrachten wir den Tag drinnen mit Brett- und Kartenspielen. Die Jungs gingen außerdem noch zum Fußballspielen in die Turnhalle.

Der Mittwoch war der schönste Tag im Schullandheim: Nach dem social-media-Projekt „fairnetzen“, in dem wir lernten mit den digitalen Medien richtig umzugehen, gingen wir nachmittags zum Rodeln an einen steilen Hügel mit hohem Schnee, was allen viel Spaß machte. Abends gab es dann noch einen zweiten Höhepunkt, denn als es dunkel war, brachen wir in den Wald auf, um unsere erste Fackelwanderung zu erleben. Die Aufregung und Spannung wurde noch dadurch gesteigert, dass die Jungs ständig Gruselgeschichten erzählten.

Am Donnerstag ging es gleich nach dem Frühstück mit Sportkleidung ab in die Turnhalle zu „Teamtime“ Wir durften in Gruppen knifflige, sportliche Aufgaben lösen. Nach dem Mittagessen trafen schließlich noch die Tutoren in Habischried ein. Als auch sie gegessen hatten, bauten wir gemeinsam viele große und kleine Schneemänner. Leider machten die Jungs danach so einige Bauten der Mädchen kaputt (und auch anders herum).

Abends war dann noch das große Pascha-Fest, bei dem wir unsere erfüllten Aufgaben präsentierten, die uns Pascha am Montag gestellt hatte. Sieger beim Pascha-Fest wurde das Mädchenzimmer „Die absoluten Discokugeln“, dicht gefolgt von „Girlspower“ und einem der Jungenzimmer. Am Freitag erwachten wir mit gemischten Gefühlen: einerseits waren wir traurig, dass die schöne Zeit in Habischried schon zu Ende war, andererseits freuten wir uns auch schon wieder sehr auf zu Hause.

 

Lina und Lara Mayet, 5c, Ulrike Kohlpaintner