Rhythmus im Blut…

… zeigten unsere Schüler und Lehrer beim Cajon-Workshop mit Matthias Philipzen, international gefragter Dozent, Drummer und Percussionist aus Würzburg. Vereinfacht ausgedrückt ist das Cajon (ausgesprochen: Kachon) eine schlichte Holzkiste, die mit der Hand, den Fingern, aber auch effektvoll mit Rodsticks oder gar den Füßen bespielt wird. All diese Techniken durften die Schüler in altersmäßig aufgeteilten Gruppen einen Vormittag lang erproben. Zu aktuellen wie auch älteren lateinamerikanischen Songs groovte Matthias Philipzen mit den Jugendlichen unter anderem Fandango und Tango Samba. Es zeigte sich, dass das Cajon das perfekte Rhythmusinstrument für die Schule ist. Sei es als Solo-Instrument, in der Gruppe, als Begleitung für Chor und Band: „Kinder und Jugendliche aller Altersklassen können fast intuitiv mit dem Musizieren beginnen. Es steigert die Koordinations- als auch die Konzentrationsfähigkeit und fördert das soziale Miteinander“, so Musik-Lehrerin Andrea Danzig-Fuchs, die den Workshop organisierte.
Dass sich nicht nur Schüler für das Cajon begeistern lassen, zeigte eine Gruppe von ambitionierten Lehrern am Nachmittag. Angesteckt durch Matthias Philipzens scheinbar nicht endende Power trommelten auch sie sich ausdauernd und voller Elan durch die Welt der Rhythmen.

 

Text: Heidrun Berger-Asen, Andrea Danzig-Fuchs

Foto: Guntram Kraus