Unsere Q11 erkundet den Südosten Bayerns

Die 2. Herbstexkursion der Bayerischen Schulgeographen führte rund 40 interessierte Teilnehmer in den Raum von Altötting bis nach Simbach am Inn. Mit dabei waren die beiden W-Seminare Geographie der Q11 des Adalbert-Stifter-Gymnasiums unter der Leitung von Johannes Holzleiter und Dr. Andreas Schöps.

Gemeinsam mit Geographen aus ganz Bayern und unter der sachkundigen Leitung von Christian Haringer erkundeten unsere Schüler zunächst die Struktur des Wallfahrtsorts Altötting und gingen dabei der Frage nach, wie die „Schwarze Mutter Gottes“ die Entwicklung der oberbayerischen Stadt bis heute beeinflusst hat. Im Anschluss daran machte man sich auf, der Entfaltung der Siedlungslandschaft auf den Innterrassen nachzugehen. Referent Dr. Holger Megies machte dabei deutlich, wie sehr der Raum durch die Kaltzeiten der letzten 800.00 Jahre geprägt wurde und welch immensen Einfluss dies auf die Orte in der Region bis heute hat. Den Abschluss der kurzweiligen Exkursion bildete ein Besuch in Simbach am Inn. Die niederbayerische Grenzstadt war im Juni 2016 durch eine Flutkatastrophe historischen Ausmaßes in Mittleidenschaft gezogen worden und befindet sich bis heute im Wiederaufbau. Nach einem Empfang im Rathaus und einer lebhaften Diskussionsrunde mit dem 1. Bürgermeister der Stadt, Klaus Schmid, ging es zu einer kurzen Ortbegehung, um den Bau der Hochwasserschutzvorrichtungen gemeinsam zu erörtern.

Mit der Busfahrt zurück nach Passau ging ein lehrreicher Tag zu Ende. Viele Schüler hatten jedoch nicht nur interessante Erfahrungen im Gepäck, sondern auch gleich die ein oder andere aussichtsreiche Idee für das eigene, erste Forschungsvorhaben, das sie im Rahmen der W-Seminare angehen möchten.

 

Dr. Andreas Schöps