Zwei lachende und ein weinendes Auge für die Franzosen am Adalbert-Stifter-Gymnasium

Einen großartigen Erfolg im Fach Französisch verbuchten Ida Jarzombek und Andreas Froschermeier für sich. Die Neuntklässlerin hatte mit überdurchschnittlichen, der Zehntklässler sogar mit herausragenden Leistungen und einem zweiten Platz auf Landesebene am diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen und erhielten dafür eine Urkunde. An einem mehrstündigen Prüfungsvormittag hatten die beiden Aufgaben aus den Bereichen Lese- und Hörverstehen gelöst, einen Lückentext ausgefüllt und einen eigenen Text zum Thema „Kinofilme“ verfasst, ein Bereich, der „im Französischunterricht der beiden Jahrgangsstufen zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht behandelt wurde “, so unsere Fachbetreuerin Ulrike Woipich, die Ida und Andreas im Vorfeld beratend zur Seite stand. Auch Schulleiter Guntram Kraus zollte den beiden bei der Verleihung der Urkunden „Respekt! Es ist bemerkenswert, was ihr beide neben dem Unterricht geleistet habt.“ Schließlich verlangt die Teilnahme „großen zusätzlichen Aufwand: die intensive Vorbereitung auf ein Rahmenthema und die zeitaufwändigen Hausaufgaben, denn das Niveau des Bundeswettbewerbs geht deutlich über das im Unterricht geforderte hinaus“, erläutert Sabine Lenz, die Landesbeauftragte des Bundeswettbewerbs. „Französisch ist eine wunderschöne Sprache, die ich noch besser erlernen möchte“, so Andreas Froschermeier, der sich außerdem über 70 Euro freuen kann, die er bei der Landespreisverleihung in Dachau überreicht bekommen wird.

Zeitgleich sagten die Französischlehrer des ASG schweren Herzens Adieu zu Maëva Houis, die acht Monate lang 20 verschiedene Französisch-Klassen aller Jahrgangsstufen als Fremdsprachenassistentin begleitet hat. „Wir waren sehr froh, dass wir dich hatten“, verabschiedete sich Ulrike Woipich von der sympathischen Bretonin aus Rennes. Denn sie vermittelte den ASGlern nicht nur die Sprache unseres Nachbarlandes, sondern förderte auch „die interkulturelle Kompetenz aller Beteiligten. Gerade angesichts der aktuellen politischen Lage trägt das immens zur Kooperation und Freundschaft unserer beiden Länder bei“, freute sich Guntram Kraus über dieses für die französische Sprache am ASG erfolgreiche Dreivierteljahr. Und auch Maëva hat die Zeit sehr genossen: „Diese acht Monate in Passau sind wie im Flug vergangen, es war eine tolle Erfahrung, die mir viel Spaß gemacht. Ich würde auf jeden Fall allen, die ein anderes Land entdecken und eine spannende berufliche Erfahrung machen wollen, empfehlen sich für ein Jahr als Fremdsprachenassistent(in) zu bewerben!“

Heidrun Berger-Asen