Ausflug der 10. Klassen nach Obersalzberg

Am 30.05.25 starteten die 10. Klassen auf eine Exkursion ins Berchtesgadener Land. Das Ziel war der Obersalzberg, den Adolf Hitler zu seiner Festung ausbauen ließ. Diese ist seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges komplett zerstört. Statt dessen befindet sich dort im hügeligen Gebiet unterhalb des Watzmanns das Dokumentationszentrum Obersalzberg, in dem die Schülerinnen und Schüler nicht nur Wissenswertes über den Aufbau dieser „Festung des Führers“ lernen konnten, sondern auch auf vielen anschaulichen Karten, Fotos und Abbildungen sowie mit Film- und Hörstationen einen tiefgreifenden Einblick in die Historie des Ortes erfahren konnten. So konnte man auf den Fotos die gesamte NS-Führung sehen, wie diese bei Hitler zu Besuch waren. Aber auch Speisekarten und originale Filmaufnahmen sowie weitere Anlagen, die im nahen Ort Berchtesgaden erbaut wurden, waren zu sehen. Ausgestellt waren auch Lebensläufe von Bewohnern des Ortes, die zum Beispiel ihre Häuser den Nationalsozialisten verkaufen mussten. Darunter fand sich ein Junge, Rolf Moderegger, der zunächst die Oberrealschule Passau besucht hat, und diese aber 1935 wegen seiner jüdischen Abstammung verlassen musste und dann in einer Brauerei in Berchtesgaden arbeitete. Dass sie in diesem Museum sogar Bezüge zum Vorläufer des ASG finden würden, hat sogar die Lehrkräfte überrascht. Nach dem Besuch der Ausstellung ging die Gruppe dann durch die weitläufigen Bunkeranlagen, die tief unter der Erde liegen und äußerst kühl sind. Am frühen Nachmittag gab es dann noch einen Pausenaufenthalt in Berchtesgaden, bei dem die Schüler die kleine Stadt erkundeten.

Trotz der weiten Anfahrt war der Ausflug ein tolles Erlebnis.