Projekt „care4u“ am Adalbert-Stifter-Gymnasium: Kostenfreie Menstruationsartikel für Schülerinnen

Am Adalbert-Stifter-Gymnasium wurde mit „care4u“ ein Projekt gestartet, das den Schulalltag für viele Schülerinnen ein Stück einfacher machen soll. Über einen Hygieneartikel-Spender stehen ab sofort kostenfreie Menstruationsprodukte wie Binden und Tampons zur Verfügung – unkompliziert und direkt in der Schule.

Die Idee dahinter: Die Periode beginnt oft unerwartet. Wenn gerade kein passendes Produkt dabei ist, kann das für Schülerinnen schnell unangenehm werden. Das Projekt „care4u“ sorgt dafür, dass in solchen Momenten schnelle und diskrete Hilfe verfügbar ist.

Eine Schülerin des Gymnasiums begrüßt die Initiative:
„Es ist einfach beruhigend zu wissen, dass man im Notfall etwas bekommt. So muss man nicht nach Hause gehen oder Freundinnen fragen.“

Daher haben sich auch die Mitglieder der Schulsanitätsdienst-Gruppe unter Leitung von StDin Sabine Fricke bereiterklärt, die Betreuung der Hygieneartikel-Spender vor Ort zu übernehmen.

Das Projekt wurde auf Initiative des Elternbeirates gemeinsam mit dem Förderverein des Adalbert-Stifter-Gymnasiums umgesetzt. Dessen Vorsitzende Yvonne Jerschabek sieht darin eine wichtige Unterstützung für den Schulalltag:
„Wir wollten eine praktische Lösung schaffen, die den Schülerinnen Sicherheit gibt. Wenn die Periode plötzlich beginnt, soll niemand in eine unangenehme Situation geraten.“

Auch Schulleiter OStD Dr. Wolfgang Holzer betont die Bedeutung des Projekts für das Schulklima.
„Schule soll ein Ort sein, an dem sich alle Schülerinnen und Schüler gut aufgehoben fühlen. Mit ‚care4u‘ schaffen wir ein Angebot, das unkompliziert hilft und gleichzeitig zu einem offenen Umgang mit dem Thema beiträgt.“

Unterstützt wird das Projekt von pro familia Niederbayern-Oberpfalz e.V., der sich seit vielen Jahren für sexuelle Bildung und gesundheitliche Aufklärung einsetzt. Geschäftsführer Thoralf Fricke sieht darin einen wichtigen Schritt im Schulalltag:
„Menstruation gehört zum Leben vieler junger Menschen dazu. Es ist wichtig, dass Schulen hier pragmatische Lösungen anbieten. ‚care4u‘ sorgt dafür, dass Schülerinnen auch in solchen Situationen gut versorgt sind und ihren Schultag ohne Stress fortsetzen können.“

Mit „care4u“ setzen Schule, Förderverein und pro familia gemeinsam ein Zeichen für Praktikabilität, Unterstützung und einen respektvollen Umgang mit einem alltäglichen Thema.