ASG-Mathematiktalente überzeugen im internationalen Vergleich

Am 13. März 2026 war die Luft an der Universität Passau elektrisch: Zwei Teams des Adalbert-Stifter-Gymnasiums Passau stellten sich der Challenge des internationalen Mathematikwettbewerbs Náboj – und bewiesen eindrucksvoll ihr Können. Für das ASG gingen ein Juniorteam (Albert Agotici, Anh Khôi Dāng, Jakob Deinhart, Lionel Himpsl, Linus Smoler) sowie ein Seniorteam (Florian Fuchs, Larissa Mayet, Lenny Moriabadi, Niklas Neumeier, Andreas Seiderer) an den Start. Sie traten gegen starke Konkurrenz aus vielen europäischen Ländern an. In 120 intensiven Minuten galt es, eine Reihe anspruchsvoller mathematischer Probleme zu lösen. Dabei sind nicht nur mathematisches Talent, sondern auch strategisches Vorgehen, schnelles Denken und vor allem Teamarbeit gefragt. Der Wettbewerb findet zeitgleich an zahlreichen Standorten in Europa statt – ein echtes Kräftemessen mit einigen der besten jungen Mathematiktalente. Eine Besonderheit von Náboj ist das Arbeiten im Team.

Mit großer Konzentration, Ausdauer und sichtbarer Freude am Knobeln arbeiteten sich beide ASG-Teams durch die Aufgaben und stellten dabei eindrucksvoll ihren Teamgeist unter Beweis. Solche Wettbewerbe zeigen, wie motivierend Mathematik sein kann: Mit Neugier, Engagement und Zusammenarbeit wachsen junge Talente über sich hinaus. Die Teilnahme an Náboj ist daher weit mehr als ein Wettbewerb – sie ist eine prägende Erfahrung, fachlich wie persönlich.

Während Mathematik im Schulalltag häufig als Einzelleistung erlebt wird, steht hier die gemeinsame Problemlösung im Mittelpunkt. Ideen werden diskutiert, Lösungswege hinterfragt und Aufgaben untereinander verteilt. Diese Form der Zusammenarbeit entspricht viel stärker der Realität in Wissenschaft und Beruf, in der komplexe Probleme selten allein, sondern meist im Team gelöst werden. Bereits vor Beginn erhielten alle Teilnehmenden die begehrten Náboj-T-Shirts, die als sichtbares Zeichen der Zugehörigkeit zur internationalen Gemeinschaft mathematisch besonders interessierter Schülerinnen und Schüler gelten.