Am 18. Juni war es mal wieder so weit: Im Rahmen der Begabtenförderung kamen Sechstklässler aus vielen Gymnasien nach Straubing ans Ludwigsgymnasium, um am Naturwissenschaftlichen Camp teilzuhaben. Für das Adalbert-Stifter-Gymnasium waren diesmal der Schüler Linus Smoler (im Bild links) und die Schülerin Antonia Uphues (im Bild rechts) vor Ort und konnten sich ein Bild von dem facettenreichen Angebot machen. Die Schüler und Schülerinnen wurden in einzelne Gruppen eingeteilt und arbeiteten mit hohem Interesse an den drei verschiedenen Teilbereichen: Biologie, Physik und Chemie. In Biologie wurde man zum Verhaltensforscher und führte verschiedene Versuche mit Kellerasseln durch, um zum Beispiel den genauen Körperbau der Assel oder deren Temperaturvorlieben herauszufinden. In Chemie baute man aus den unterschiedlichsten Dingen verschiedene Batterien, den Höchstrekord von über 20 Volt brachte ein Modell aus Alufolie, Münzen, Beilegscheiben, Löschpapier und Zitronensaft. In Physik beschäftigte man sich mit dem Binärsystem und baute aus einer Spule mit Kupferdraht, Leuchtdioden und einem magnetischen Stab ein Gerät, mit dem man durch die zwei unterschiedlich farbigen Leuchtdioden die 0 und die 1 des Binärcodes darstellen konnte. Zum Schluss wurden die gemeinsam erarbeiteten Projekte den Eltern vorgestellt. Der Tag in Straubing fand bei allen Teilnehmern großen Gefallen und ging viel zu schnell vorbei.
Bericht von Antonia Uphues