Sozialkompetenztraining der 7. Klassen am ASG

Die Klasse feuert 2 Mitschüler lautstark an, die daraufhin beginnen mit Schwimmstangen heftig aufeinander einzuprügeln. Als sich die Zuschauer von dem Kampfgeschehen abwenden, hören die beiden Kampfhähne auch spontan auf sich zu schlagen. „Ich hab doch gar nichts gemacht“ ist die Reaktion eines Zuschauers, den Herr Kittel anschließend als Mitbeteiligten „bestrafen“ möchte.

 „Die Arena“ heißt die von Kriminaloberkommissar Roland Hofmann und dem Schulpsychologen Herrn Kittel angeleitete Übung, in der die 7. Klässler erfahren, dass Beobachter von Konflikten und Mobbing immer eine Mitverantwortung haben. Anhand von eindrucksvollen Filmausschnitten wurden anschließend die emotionalen und psychologischen Auswirkungen dieser Phänomene auf die Betroffenen verdeutlicht.

Beleidigungen, Bedrohungen, die Verbreitung von verletzenden Inhalten aber auch unterlassene Hilfeleistung können mögliche zivilrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen für Täter aber auch für Beobachter haben.

Die Diskussion darüber förderte nicht nur das Bewusstsein für das Problem, sondern ermöglichte den Schüler und Schülerinnen auch, eigene Erfahrungen zu teilen und Lösungsansätze zu entwickeln. Es ist entscheidend Verantwortung zu übernehmen, sowohl offline als auch online war das Resümee einer Klasse.

In einem weiteren Teil des workshops wurden extremistische und islamistische Symbole, die immer wieder auch auf Schülerhandys kursieren, thematisiert. Die Schüler:innen lernten, wie solche Inhalte erkannt und gemeldet werden können. Ziel der Einheit war es, ein sicheres und respektvolles Miteinander zu fördern und die Sensibilität der Jugendlichen für diese wichtigen gesellschaftlichen Themen zu schärfen.

Dass Anfeuern durch kräftigen Applaus der begeisterten Schülerinnen und Schüler am Ende der Veranstaltung motiviert Herrn Hofmann hoffentlich das ASG auch nächstes Schuljahr wieder mit diesem wichtigen workshop zu unterstützen.