In der Adventszeit sorgte der physikalische Adventskalender (PiA) für große Begeisterung bei Schülerinnen und Schülern des ASG. Hinter den „Türchen“ verbarg sich jeden Tag ein kleines Experiment, das per Video vorgestellt wurde und zum Mitmachen einlud. Interessierte Schülerinnen und Schüler trafen sich dazu in jeder großen Pause im Physikraum 202 und führten das Experiment durch. In gemütlicher vorweihnachtlicher Stimmung mit Plätzchen und Lebkuchen wurde dann über die Ergebnisse diskutiert. Zur Auswahl standen immer vier Antwortmöglichkeiten, wobei diese sich manchmal nur in Nuancen unterschieden, sodass man sehr aufmerksam beobachten musste. Für richtige Antworten gab es Punkte und am Ende Urkunden und die Chance, Preise zu gewinnen. Am nächsten Tag wurde die Lösung in einem Video erklärt, das die Schülergruppe sich vor dem neuen Versuch anschaute. Da die Experimente mit haushaltsüblichen Materialien nachgebaut werden können, konnten die Schülerinnen und Schüler auch am Wochenende selbst experimentieren.
Das Feedback der 15 bis 20 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern war durchweg positiv und es haben ihnen bislang „alle Experimente gefallen und die Lebkuchen geschmeckt“. Das Experiment vom 14. Dezember, bei dem ein mit Wasser gefüllter Luftballon über einem Nudelsieb zum Platzen gebracht wurde und die dabei entstehende Flugbahn des Wassers beobachtet wurde, war besonders eindrucksvoll. Bei solchen Versuchen, die in sehr kurzer Zeit abgelaufen sind, kam manchmal auch die Slow-Motion-Funktion des Smartphones zum Einsatz. Insgesamt sorgten die Experimente von Physik im Advent jeden Tag für Freude und ein Staunen bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern.
Moritz Flenkenthaler