In einer Welt, in der Smartphones und das Internet unseren Alltag dominieren, ist es wichtiger denn je, verantwortungsbewusst mit digitalen Medien umzugehen. Am 4. Februar 2026 fand am Adalbert-Stifter-Gymnasium im Rahmen der Begabungsförderung ein eindrucksvoller Vortrag der Staatsanwältin Julia Schacherbauer statt, der die Schülerinnen und Schüler dazu anregen sollte, über ihre Online-Aktivitäten nachzudenken. Unter dem Motto „Mach dein Handy nicht zur Waffe“ thematisierte sie die Gefahren und rechtlichen Konsequenzen, die im digitalen Raum lauern. Die Staatsanwältin eröffnete ihren Vortrag mit einer eindringlichen Botschaft: „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.“ Sie machte deutlich, dass viele Jugendliche sich oft nicht bewusst sind, wie schnell sie online strafbar werden können. Die Folgen solcher Taten sind nicht nur schwerwiegender als im analogen Leben, sondern auch das Entdeckungsrisiko ist hoch. Ein zentrales Thema des Vortrags war die Problematik von kinder- und jugendpornographischen Inhalten sowie die Verbreitung von verbotenen Kennzeichen. Frau Schacherbauer erklärte, dass das Teilen solcher Inhalte nicht nur rechtliche Konsequenzen hat, sondern auch das Leben der Betroffenen nachhaltig schädigen kann. Zusätzlich wurden die Risiken illegaler Downloads besprochen. Die Staatsanwältin wies eindringlich auf die hohen Strafen hin, die im Jugendstrafrecht drohen, und erläuterte die verschiedenen Sanktionen, die bei Verstößen gegen das Gesetz verhängt werden können. Zum Abschluss ihres Vortrags gab Frau Schacherbauer den Schülerinnen und Schülern einen wertvollen Rat mit auf den Weg: „Wenn ihr die Frage ‚Würde ich mich in der analogen Welt genau so verhalten?‘ mit Nein beantwortet, solltet ihr solche Aktivitäten auch in der digitalen Welt unterlassen.“ Diese einfache, aber prägnante Botschaft ermutigte die Jugendlichen, über ihr Verhalten nachzudenken und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Die Teilnehmenden der Begabungsförderung wurden sensibilisiert, die Herausforderungen der digitalen Welt ernst zu nehmen und sich aktiv für ein sicheres und respektvolles Miteinander im Internet einzusetzen. In einer Zeit, in der digitale Medien allgegenwärtig sind, bleibt der Appell der Staatsanwältin im Gedächtnis: Mach dein Handy nicht zur Waffe – für dich selbst und für andere.